Liebe Gemeindeglieder,

 

für kleinere Kinder ist Ostern noch immer ein ganz   besonderes   Fest:   Da   werden   Eier   und   Schokohäschen versteckt, und wenn es soweit ist, dann geht das große Suchen und Finden los! Was für   ein  Glück,   wenn   am   Ende   jeder   alles gefunden hat, was der „Osterhase“ versteckt hat! Viele Menschen haben in der Fastenzeit auf etwas Liebgewordenes   bewusst   verzichtet: keinen   Alkohol getrunken, weniger Zeit vor dem Fernseher verbracht oder ähnliches. Für Jung und Alt kann der Weg durch die Fastenzeit auf Ostern hin somit zu einem Erfahrungsweg werden: Verstecktes wird gefunden, Verzicht wird beendet, Freude   macht   sich   breit.  


Im   Innersten   symbolisiert   beides   die   Freude   darüber, dass wir an Ostern das Geheimnis der Auferstehung Jesu von den Toten feiern. Ein Fest, so ganz anders als Weihnachten. Ein Fest, das die zentrale Botschaft des Christentums feiert: Christus ist auferstanden! Das feiern wir nicht so aufwendig wie Weihnachten, obwohl es doch in unserem Glauben das höchste Fest ist. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass der Geburtstag   Jesu   zu Weihnachten   uns   einfach   menschlich   näher   ist,   als   das Wunder der Auferstehung. Etwas, was wir nicht begreifen und nicht mit unserem menschlichen Verstand erfassen können.


Nun ist das Osterfest vorbei, aber die Osterzeit hat gerade begonnen. Sie endet erst mit dem Pfingstfest und so haben wir noch fünfzig Tage Zeit, das Wunder zu begreifen und uns darüber zu freuen!

 

 

 



Hinweis: Beachten Sie auch den Kalender im Pastoralverbund. Dort erhalten Sie einen guten Überblick über alle Aktivitäten.

 
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