Liebe Gemeindeglieder,

wenn ich Sie fragen würde: „Was fällt Ihnen ein, wenn Sie das Wort Advent hören, was würden Sie sagen?“ Vielleicht: „Lieder, Kerzen, Plätzchen backen oder Geschichten, Geheimnisse, Sehnsucht, Erwartungen, Geschenke besorgen.“ Oder denken Sie an die Ankunft von   Jesus?

Vielleicht erinnern Sie sich daran, wie Sie als Kind diese Zeit erlebt haben. Was damals ihren besonderen Zauber ausmachte: die Vorfreude, was einem hinter der Tür des Adventskalenders erwartete, die steigende Aufregung, je näher das Weihnachtsfest heranrückte. Vielleicht denken Sie, dass damals alles gut oder besser war, weil wir noch Kinder waren. Zugegeben, das Warten war manchmal ganz schön schwer, aber die Vorbereitungen für das Fest waren doch weitgehend Sache der Erwachsenen.

Heute erleben viele die Adventszeit als besonders hektisch und anstrengend. Wir verwenden viel Zeit und Mühe, das Weihnachtsfest zu planen und vorzubereiten. Es geht ja nicht nur ums Einkaufen und Organisieren. Es geht auch um Fragen wie: „Wo feiern wir, wann, mit wem?“. Das mag sich merkwürdig anhören, ist aber in vielen Familien kein leichtes Thema. Wie können wir da den Druck herausnehmen? Viele Menschen sehnen sich danach, den Weg durch den Advent ruhiger und bewusster zu gehen.

Wir können versuchen, dem auf die Spur zu kommen, worum es in diesen Wochen eigentlich geht. Wir können uns darauf vorbereiten, was wir an Weihnachten feiern: Dass Gott zur Welt kommt, Mensch wird und unserer Freude darüber Raum geben, damit es in uns heller werden kann.

 

 



Hinweis: Beachten Sie auch den Kalender im Pastoralverbund. Dort erhalten Sie einen guten Überblick über alle Aktivitäten.

 
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